Mannschaft kämpft in der Aufstiegsrelegation

Unsere 2. Mannschaft durfte sich zum Saisonabschluss noch einmal auf großer Bühne beweisen: In der Aufstiegsrelegation zur Sachsenklasse traf der Leipziger SV Südwest II auf starke Konkurrenz aus Markkleeberg, Gittersee, Stollberg-Niederdorf und Bautzen.

Am Ende reichte es für unser Team zu Platz 4. Der Aufstieg wurde damit zwar verpasst, der Verbleib in der Bezirksliga steht jedoch fest. Auch wenn die Tabelle auf den ersten Blick deutlich aussieht, zeigte die Relegation vor allem eines: Unsere Zweite hat sich dieser Herausforderung mutig gestellt, wichtige Erfahrungen gesammelt und in mehreren Spielen gezeigt, dass sie auch gegen höherklassig ambitionierte Mannschaften mithalten kann.

Enge Spitze, starke Gegner und ein verdienter Sieg

Die Aufstiegsrelegation war besonders an der Tabellenspitze extrem eng. Gleich drei Mannschaften beendeten den Wettbewerb mit 6:2 Punkten: TSV 1886 Markkleeberg, SG Gittersee II und BC Stollberg-Niederdorf. Am Ende entschieden Spiele und Sätze über die Reihenfolge. Für unser Team bedeutete das: Jeder Punkt musste hart erkämpft werden, jeder Satz hatte Gewicht.

Der Leipziger SV Südwest II beendete die Runde mit einem Sieg und drei Niederlagen. Besonders erfreulich war dabei der abschließende 5:3-Erfolg gegen den MSV Bautzen 04, mit dem sich unsere Mannschaft noch einmal belohnte und einen positiven Schlusspunkt unter die Relegation setzte.

Auftakt gegen Gittersee: Gute Momente trotz 2:6-Niederlage

Zum Auftakt ging es gegen die SG Gittersee II, die später punktgleich mit dem Relegationssieger auf Platz 2 landete. Entsprechend schwer war die Aufgabe direkt zu Beginn.

Unsere Punkte holten Stine Köster und Laura Koschnitzki im Damendoppel sowie Dennis Brandt und Laura Koschnitzki im Gemischten Doppel. Beide Partien gingen glatt in zwei Sätzen an den LSV. Besonders das Damendoppel zeigte dabei Nervenstärke und setzte sich mit 21:19 und 21:17 durch.

In den Herrenspielen war Gittersee an diesem Tag jedoch sehr stabil aufgestellt. Trotz engagierter Auftritte von Rick Yide Liu, Viktor Hromek, Jonathan Backhaus, Dennis Brandt und Shubhankar Janai mussten die übrigen Partien abgegeben werden. Am Ende stand ein 2:6, das deutlich machte, wie hoch das Niveau dieser Relegation sein würde.

Gegen Stollberg-Niederdorf ganz nah dran

Im zweiten Spiel gegen den BC Stollberg-Niederdorf wurde es deutlich enger. Der spätere Tabellendritte gewann am Ende mit 5:3, doch unsere Mannschaft war in mehreren Partien absolut auf Augenhöhe.

Wieder stark präsentierte sich das Damendoppel: Stine Köster und Laura Koschnitzki siegten gegen Karolin Schäfer und Lilith Schröter mit 22:20 und 21:14. Auch Rick Yide Liu setzte im 1. Herreneinzel ein echtes Ausrufezeichen und gewann gegen Jonas Lorenz in zwei Sätzen mit 21:16 und 21:18.

Den dritten Punkt holten Dennis Brandt und Laura Koschnitzki im Mixed, die ihr Spiel souverän mit 21:17 und 21:11 für sich entschieden.

Besonders bitter: Das Dameneinzel von Stine Köster ging nach großem Kampf erst im dritten Satz verloren. Auch Shubhankar Janai war im 3. Herreneinzel ganz nah an einem weiteren Punkt, musste sich aber nach drei Sätzen mit 19:21 im Entscheidungssatz geschlagen geben. Hier fehlte am Ende nur wenig, um die Begegnung komplett offen zu gestalten.

Markkleeberg zeigt seine Stärke

Im dritten Spiel wartete mit dem TSV 1886 Markkleeberg der spätere Relegationssieger. Markkleeberg präsentierte sich sehr geschlossen und ließ unserer Zweiten kaum Raum für Überraschungen.

Trotz der klaren 0:8-Niederlage gab es auch hier kämpferische Leistungen, die erwähnt werden müssen. Laura Koschnitzki erzwang im Dameneinzel nach starkem ersten Satz einen dritten Durchgang. Auch Shubhankar Janai kämpfte sich im 3. Herreneinzel nach verlorenem ersten Satz zurück, gewann den zweiten Satz mit 22:20 und zwang seinen Gegner ebenfalls in den Entscheidungssatz.

Am Ende war Markkleeberg an diesem Tag jedoch in der Breite zu stark und setzte sich verdient durch. Für unsere Mannschaft war dieses Spiel dennoch ein wertvoller Gradmesser gegen das stärkste Team der Relegation.

Versöhnlicher Abschluss gegen Bautzen

Zum Abschluss ging es gegen den MSV Bautzen 04. Hier zeigte unsere Zweite noch einmal Moral, Zusammenhalt und den klaren Willen, die Relegation nicht ohne Erfolgserlebnis zu beenden.

Der Start war umkämpft: Jonathan Backhaus und Dennis Brandt verloren das 1. Herrendoppel denkbar knapp in drei Sätzen mit 20:22, 21:7 und 19:21. Danach aber sammelte der LSV wichtige Punkte.

Stine Köster und Yuyan Wang gewannen das Damendoppel deutlich mit 21:11 und 21:4. Viktor Hromek und Shubhankar Janai legten im 2. Herrendoppel nach und siegten mit 21:15 und 23:21. Auch Stine Köster zeigte im Dameneinzel eine sehr starke Leistung und gewann klar mit 21:6 und 21:11.

Weitere Punkte holten Jonathan Backhaus und Yuyan Wang im Mixed sowie Shubhankar Janai im 3. Herreneinzel. Damit stand am Ende ein verdienter 5:3-Sieg für den Leipziger SV Südwest II.

Viel gelernt, viel mitgenommen

Auch wenn der große Traum vom Aufstieg in die Sachsenklasse diesmal nicht in Erfüllung ging, kann unsere 2. Mannschaft stolz auf diese Relegation zurückblicken. Die Gegner waren stark, die Spiele intensiv und die Anforderungen hoch.

Besonders erfreulich waren die stabilen Leistungen in den Doppeln und im Mixed. Auch einzelne starke Auftritte in den Einzeln zeigten, dass unser Team spielerisch absolut Potenzial besitzt. Gleichzeitig wurde sichtbar, woran in der kommenden Saison weiter gearbeitet werden kann: mehr Konstanz in den Herreneinzeln, mehr Durchschlagskraft in engen Situationen und noch mehr Sicherheit gegen Teams, die auf diesem Niveau bereits sehr abgeklärt auftreten.

Für den LSV bleibt aber vor allem eines hängen: Unsere Zweite hat sich diese Relegation verdient, sie hat sich der Herausforderung gestellt und sie hat bis zum letzten Spiel gekämpft.

Glückwunsch an den TSV 1886 Markkleeberg zum Sieg der Aufstiegsrelegation und vielen Dank an alle Teams für faire und intensive Begegnungen.

Ein großes Dankeschön geht an unsere Spielerinnen und Spieler des Leipziger SV Südwest II für ihren Einsatz, ihre Bereitschaft und ihren Teamgeist. Diese Relegation war nicht das Ende einer Entwicklung, sondern ein wichtiger Schritt auf dem Weg nach vorn.